Unterschied Newborn und Babyfotografie einfach erklärt
Die ersten Wochen mit einem Baby sind ein kleines Wunder. Alles ist neu, zart und unfassbar intensiv. Viele Eltern fragen sich irgendwann: Sollten wir ein Newborn-Shooting machen? Oder lieber ein Babyshooting, wenn unser kleiner Mensch schon mehr kann? Die Begriffe klingen ähnlich, aber dahinter steckt eine völlig andere Art von Fotos, Stimmung und Ablauf. Ich erkläre dir alles so einfach wie möglich, damit du genau weißt, was zu euch passt.
Was Newborn- und Babyfotografie wirklich unterscheidet
Newbornfotografie ist ein sehr spezielles Zeitfenster. Sie funktioniert nur in den ersten ungefähr 10 bis 14 Tagen nach der Geburt. Dein Baby schläft in dieser Zeit viel, liegt noch ganz natürlich eingerollt und zeigt diese typische „Newborn-Weichheit“. Das macht die ruhigen, sanften Posen möglich, die du oft auf Bildern siehst.
Der größte Unterschied ist also die Stimmung.
Babyfotografie beginnt ab etwa 2 bis 3 Monaten. Der Unterschied ist nicht nur das Alter, sondern auch die komplette Körperspannung, der Wachheitszustand und die Art der Bilder. Babys sind wacher, lächeln manchmal bewusst, bewegen sich mehr, reagieren intensiver auf Menschen. Hier entstehen lebendige, neugierige, oft sehr verspielte Fotos.
Newborn: ruhig, schlafend, eng, sicher, zart.
Baby: wach, neugierig, lächelnd, aktiv.
Was du Zuhause selbst machen kannst
Zuhause kannst du ohne viel Aufwand wirklich schöne Erinnerungen festhalten, vor allem wenn du es schlicht und natürlich hältst. Das Licht ist dabei dein wichtigster Helfer. Setz dich einfach mit deinem Baby ans Fenster, sodass das Licht seitlich ins Gesicht fällt. Dadurch wirkt die Haut weicher, die Schatten sanfter und das Bild viel harmonischer.
Für ganz kleine Babys eignet sich eine feste, aber weiche Unterlage. Eine größere Decke auf dem Sofa oder dem Bett funktioniert gut. Die Haltung sollte immer natürlich bleiben. Lege dein Baby zum Beispiel seitlich ein bisschen eingerollt ab, so wie es von selbst liegen würde. Oder auf dem Rücken mit leicht angewinkelten Armen, wenn es wach ist. Die Hände und Füße kannst du einzeln fotografieren, indem du nah herangehst. Diese kleinen Details sind oft die schönsten Erinnerungen.
Vermeide Posen, bei denen das Baby aufgestützt, hochgebeugt oder irgendwie „gehalten“ wirken müsste. Wenn es nicht von alleine in dieser Position entspannen würde, ist sie nicht sicher. Halte es maximal natürlich. Nähe, Ruhe und eine gemütliche Umgebung sind völlig ausreichend.
Bei Babys ab etwa acht Wochen wird es leichter: Sie können den Kopf ein bisschen drehen, schauen neugierig und lächeln auch mal bewusst. Du kannst sie auf dem Rücken fotografieren, auf dem Arm, auf dem Elternbett oder beim Spielen. Alles, was ihr ohnehin jeden Tag tut, kann ein wunderschönes Motiv sein.

So läuft ein Newborn-Shooting im Studio ab
Ein Newborn-Shooting bei uns ist wie ein kleiner Ruhepol. Der Raum ist warm, gedämpft, gemütlich und alles ist so aufgebaut, dass dein Baby sich sicher fühlt. Die wichtigste Grundlage ist unsere bodentiefe Klappcouch, die gleichzeitig als Unterlage und als Hintergrund dient. Darüber spannen wir ein weiches Tuch, das die Fläche harmonisch wirken lässt und deinem Baby ein warmes Nest gibt.
Unter dem Tuch formen wir mit Kissen, Stillkissen und kleinen Polstern eine sanfte Kuhle, in der dein Baby stabil liegt. Diese Kuhle verhindert, dass es wegrollt, abrutscht oder in einer unnatürlichen Haltung liegt. Dein Baby liegt dort so, wie es von selbst am entspanntesten bleibt: leicht eingerollt, gemütlich auf der Seite oder ganz ruhig auf dem Rücken. Alles ohne Druck, ohne verrückte Verrenkungen, ganz nach dem eigenen Körpergefühl.
Für das Licht nutzen wir eine 85 cm Softbox, die wie ein großes Fenster funktioniert. Dadurch wirkt die Haut weich, natürliche Übergänge entstehen und dein Baby bekommt dieses zarte, friedliche Licht, das man auf professionellen Bildern so sehr liebt.
Damit wir nicht nur die ganze Szene festhalten, sondern auch diese kleinen Momente – winzige Finger, kleine Zehen, die zarte Hautstruktur – habe ich verschiedene Objektive dabei, die jeweils etwas anderes können. Ein 105 mm Makroobjektiv zeigt zum Beispiel die feinsten Details, ohne dass wir deinem Baby nahe kommen müssen. Das 35 mm mit einer offenen Blende sorgt für warme Bilder mit schöner Hintergrundunschärfe, wenn wir Eltern mit ins Motiv nehmen. Und das 56 mm bringt einen sanften Look mit weichem Übergang zwischen Schärfe und Hintergrund – perfekt für intime Portraits.
Du musst nichts von der Technik verstehen. Es geht nur darum, dass wir für jede Stimmung das passende Werkzeug dabeihaben. Dein Baby bleibt dabei immer in seiner sicheren, weichen Kuhle. Kein Risiko, kein Stress, kein künstliches Posing. Alles passiert ruhig, behutsam und so, wie sich dein kleiner Mensch wohlfühlt.
Und so funktioniert ein Babyshooting (ab ca. 2-3 Monate) zuhause oder im Studio
Sobald dein Baby älter wird, verändern sich die Bilder komplett. Es ist wacher, neugieriger, zeigt mehr Mimik und reagiert auf Stimmen und Blickkontakt. Deshalb funktionieren Babyfotos am besten in einer Umgebung, die Freiheit gibt: auf dem Elternbett, auf dem Arm, eingekuschelt an Mama oder Papa oder aufgelegt auf eine neutrale Decke am Fenster.
Im Studio oder zuhause entstehen bei Babys oft diese warmen Momente: ein neugieriger Blick nach oben, ein erstes bewusstes Lächeln, das Spielen mit den Händen, ein kleiner Plapperlaut oder die typische Art, mit den Füßen zu strampeln. Alles, was dein Baby ohnehin jeden Tag tut, wird plötzlich zu einem wunderschönen Motiv.
Damit ein Babyshooting gut klappt, braucht dein Baby nur ganz wenig: kurze Wachphasen, etwas Neugier und die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Es muss weder sitzen noch bestimmte Posen halten. Jedes Baby zeigt das, was es kann, ganz von selbst.
Auch hier setzen wir auf weiches Licht und natürliche Situationen. Manchmal entstehen die schönsten Fotos, wenn du einfach dein Baby hältst, wie du es jeden Tag hältst. Es geht nicht um Perfektion – es geht um Gefühle.

Damit ein Babyshooting wirklich rund wird, sollte dein Baby Folgendes können:
- Kurze Phasen wach und aufmerksam bleiben
- Auf Geräusche reagieren
- Den Kopf zumindest minimal anheben oder seitlich drehen
- Entspannt auf dem Rücken liegen
Das muss nicht perfekt sein – Babys zeigen ohnehin das, was sie können, ganz von selbst.
Schöne Posen für beide Altersstufen
Bei Newborn-Fotos sind es oft die kleinen, stillen Posen, die berühren. Eingekuschelt auf einer Decke, eingerollt auf der Seite, schlafend auf dem Rücken, zarte Details wie Hände und Füße. Alles weich, rund und sicher gestützt.
Bei Babys wird es lebendiger. Lachen, Bauchlage, seitliches Spielen, neugierige Blicke nach oben, Mama und Papa im Arm, kleine Händchen, die nach etwas greifen. Die Fotos wirken fröhlicher und persönlicher. Hier geht es weniger um Posen und mehr um Ausdruck.
Beides hat seinen Zauber nur eben komplett unterschiedlich. Bei mir bekommt ihr beides:
Ein kleines Studio, das Ruhe ausstrahlt und perfekt für Newborn geeignet ist.
Und die Möglichkeit, zu euch nach Hause zu kommen, wenn eine vertraute Umgebung besser zu euch passt.
Viele Familien aus Bruchköbel, Hanau, Maintal, Gelnhausen und dem ganzen Main-Kinzig-Kreis wünschen sich natürliche, warme Fotos, die nicht gestellt wirken. Genau deshalb biete ich sowohl mobile Home-Shootings als auch ein kleines Studio an. Manchmal passt die ruhige Atmosphäre zuhause besser, manchmal sind die klaren Bedingungen im Studio ideal. Beides kann wunderschön werden – es hängt nur von eurem Baby ab und davon, wie ihr euch am wohlsten fühlt.
Ich berate dich gern was passt – natürlich kostenlos
Wenn du dir noch unsicher bist, ob Newborn oder Baby besser zu euch passt, schreib mir einfach. Ich helfe dir gerne dabei, das richtige Timing zu finden. Jeder kleine Mensch bringt seine eigene Energie mit und die machen wir gemeinsam sichtbar.
